Archives

ENERGIEEFFIZIENZ, KYOTO-PROTOKOLL UND KWL

Das Kyoto-Protokoll wurde zum Anlass, Neubauten auf eine neue Weise zu betrachten – als Orte, die einem Klimawandel effektiv entgegenwirken, indem Maßnahmen für die korrekte Lufterneuerung in Innenräumen ergriffen werden: Ist die Lüftung nicht ausreichend, kann eine Anlage zur kontrollierten Wohnraumlüftung (KWL) die Lösung sein.

Die globale Klimaerwärmung und ihre Analyse durch das Kyoto-Protokoll

Beim Kyoto-Protokoll handelt es sich um eine auf internationaler Ebene unterzeichnete Vereinbarung, deren Zielsetzung der Schutz vor einer globalen Klimaerwärmung ist: Unter dem Eingeständnis der Verantwortung des Menschen in Bezug auf dieses Umweltphänomen wurde der Vertrag am 11. Dezember 1997 anlässlich der COP 3 (Konferenz der Kyoto-Vertragsparteien) unterzeichnet. Rechtsverbindlich wurde es allerdings erst am 16. Februar 2005, genauer gesagt aufgrund Russlands Ratifizierung des Protokolls. Durch die entsprechende Unterschrift auf der Urkunde wurde der auf 55 % festgelegte Wert der globalen anthropogenen Treibhausgasemissionen der 55 Unterzeichnerstaaten erreicht.
Ziel des Kyoto-Protokolls ist die Umsetzung der Initiativen zur Bekämpfung des Klimawandels; unter anderem durch Erhöhung der Energieeffizienz im Bauwesen: Die Staaten sind dazu angehalten, die Emissionen von Treibhausgasen (Kohlendioxid CO2, Methan CH4, Schwefelhexafluorid SF6, Fluorkohlenwasserstoffe HFC, Distickstoffoxid N2O, perfluorierte Kohlenwasserstoffe PFC) zu reduzieren, wobei ein Überwachungssystem („Nationales Verzeichnis der Emissionen und des Abbaus der Treibhausgase“) sowie eine Reihe spezifischer Maßnahmen zum Einsatz kommen. Dabei ist interessant, dass über 55 % des heutigen Treibhauseffektes vom CO2-Ausstoß abhängig sind, der somit eine der Hauptursachen des Klimawandels darstellt.

Energieeffizienz in Gebäuden: Die kontrollierte mechanische Lüftung

Ursprünglich sah die Unterzeichnung des Dokuments auf internationaler Ebene weniger strenge Einschränkungen für die Entwicklungsländer und härtere Einschränkungen für wirtschaftlich bereits entwickelte Länder vor. Heute jedoch ist die internationale Gemeinschaft bestrebt, immer wieder neue Vereinbarungen zu erreichen, welche den Zeiten und dem Aspekt der Energieeffizienz im Bauwesen mehr entsprechen und Ländern wie beispielsweise China oder Indien gerecht werden; Ländern also, die in der jüngsten Zeit eine bedeutende wirtschaftliche Entwicklung erlebt haben. Die EU-Richtlinie fördert in diesem Sinne für ihr Territorium eine bessere Energieeffizienz im Bauwesen: Die Mitgliedsstaaten sind aufgefordert, geeignete Maßnahmen zur Erfüllung des Bedarfs der Gebäude (Heizung, Kühlung, Beleuchtung, Brauchwasserbereitstellung und Lüftung) zu ergreifen und dabei den Mindestanforderungen an die Energieeffizienz zu entsprechen.
Ebenso wichtig ist es, mögliche negative Auswirkungen zu vermeiden, die bei einer Missachtung der allgemeinen Klimabedingungen auftreten: Dies ist z.B. der Fall bei einer unzureichenden Lüftung, die für unser Wohlbefinden schädlich sein kann und behoben werden muss. Eine gute Luftverteilung entspricht einer besseren Qualität, denn Feuchtigkeit und Verschmutzung können eingeschränkt werden, die Lufterneuerung wird begünstigt und eine bessere Belüftung gewährleistet.
Der optimale Betrieb von Lüftungs- und Luftfiltersystemen ist durch verschiedenste Modelle an Rohren, Krümmern und Fittings gegeben, welche in der Lage sind, sich den diversen Anforderungen anzupassen, den Verlust im Luftkanal zu minimieren und für die korrekte Lufterneuerung in Räumen zu sorgen, die über eine unzureichende natürliche Belüftung verfügen: Die Energieeffizienz in Gebäuden kann somit erheblich verbessert werden.

Warum Lüften so wichtig ist

Ein Mensch erzeugt im Ruhezustand 55 g/h Dampf, 470 g Dampf entsprechen der Feuchtigkeit in einem circa 50 qm großen Raum bei einer Temperatur von 20 °C (Feuchte 50 %): Je mehr Zeit vergeht, desto mehr steigt der Feuchtigkeitsanteil und somit auch der Anteil an Kohlendioxid: 22 l/h pro Person im Ruhezustand. Um zu verhindern, dass die Kohlendioxidmenge eine Konzentration von 1,5 l/qm (Grenzwert, bis zu dem eine Umgebung als gesund gilt) übersteigt, wird ein Belüftungssystem benötigt, um die Luft zu erneuern und Mensch und Gebäudehülle etwas Gutes zu tun. Hier kommt die Energieeffizienz in der Bauwirtschaft ins Spiel. Das heißt: Geringeres Risiko für Gebäudeschäden, erneuerte Luft, Komfort und Hygiene, niedrigere Heiz- und Klimatisierungskosten sowie bessere energetische Leistungen des Hauses.
Es gibt 4 Möglichkeiten der Raumlüftung: durch Öffnen der Türen und Fenster sowie natürliche, mechanische oder hybride Lüftung. Während bis vor kurzem Luft aus Gebäuden entwich bzw. diese infiltrierte, so sind sie heute hermetisch abgedichtet; die Lufterneuerung und die daraus resultierende bessere Energieeffizienz des Baus kann demzufolge nur durch eine kontrollierte Lüftung mit Luftauslässen und -einlässen sowie Rohrnetzen aus PVC stattfinden, welche den Luftaustausch eines Raums mit dem Außenbereich erlauben, ohne dass Fenster und Türen geöffnet werden müssten.

Kontrollierte Wohnraumlüftung

KWL begünstigt saubere und trocken Luft im Wohnbereich, indem die Wärme der abgeführten Luft genutzt wird: Die möglichen Verschmutzungsquellen in Wohnräumen sind zahlreich; ein regelmäßiges Lüften ist also wichtig, damit ein angemessener Luftwechsel in den Innenbereichen erzielt wird. Auf diese Weise wird zwar die Luftqualität im Haus verbessert, jedoch auch eine große Menge an Wärmeenergie verschwendet; ganz abgesehen davon, dass die Wärmebrücken durch hohe Luftfeuchtigkeit in den Räumen auch bei einer korrekten direkten Belüftung auftreten können.
Das Lüften mit einer Anlage zur kontrollierten Wohnraumlüftung (KWL) löst all diese Probleme und gewinnt die ansonsten verschwendete Wärme zurück, senkt die Raumfeuchtigkeit und hebt die Luftqualität bei einem ausgesprochen niedrigen Stromverbrauch von 0,6 W/m3h. Die KWL-Einheit ist für die Energieeffizienz des Gebäudes wichtig, weil ihre Funktion so konzipiert ist, dass die feuchte Luft durch an der Decke oder im Mauerwerk installierte Kanäle geleitet wird: Die überschüssige Feuchtigkeit wird beseitigt, die Luft gereinigt, und die Innenraumluftbedingungen werden konstant überwacht. Die Anlage ist mit Filtern zur Reinigung der Zuluft und Abluft ausgestattet; dabei werden Lufteinlass und doppelte Luftströme kontrolliert und geregelt.

FITT Air SANITIZED

Eine gesunde Atemluft und die Verbesserung der Energieeffizienz im Bauwesen sind die Ziele des Kyoto-Protokolls: Eben aus diesem Grund wird das Thema zu einem wichtigen Anliegen für Unternehmen, die an einer sauberen Umwelt für alle arbeiten. Kontrollierte Wohnraumlüftung bedeutet einen konstanten Luftwechsel. ROLL AIR ist das ideale Lüftungsrohr aus dem Hause FITT, um die Luft aus den Kollektoren zu den Einlass- und Auslassöffnungen zu leiten.
Hierzu nutzt es die Technologie der antimikrobiellen SANITIZED-Behandlung, welche von den Schweizer Laboren entwickelt wurde, um eine Reduzierung der Bakterien um mehr als 99 % zu erzielen. Das antimikrobielle SANITIZED beugt der Entstehung von Bakterien und Pilzen vor und verhindert dank Zink-Pyrithion, einem Biozid-Wirkstoff, unangenehme Gerüche.

Möchten Sie erfahren, wie eine Anlage zur kontrollierten Wohnraumlüftung (KWL) dank Rohrleitungen mit antimikrobieller SANITIZED-Behandlung optimal funktionieren kann? Kontaktieren Sie uns für eine Direktberatung.